Veröffentlicht in A Quiet Place, Filme A bis E

A Quiet Place: Tag Eins

2018 gab es mal was ganz anderes. Einen Horror/Science-Fiction-Film in einem ganz anderen Glanz.
Aliens haben die Welt übernommen und rotten alles aus, was sie in die Finger bekommen.
Was daran anders ist, als bei den anderen Filmen? Die Menschen, die gejagt werden, müssen leise sein. Sie dürfen keine Geräusche von sich geben, denn darauf reagieren diese Bestien. Ein neues Level.
Ich habe diesen bedauerlicherweise nicht im Kino gesehen, doch wäre ich dort aber sicher enttäuscht gewesen, weil die Menschen/Zuschauer ja nicht leise sein können. Ist aber ein anderes Thema …
Und somit habe ich den ersten Teil zu Hause gesehen und wurde begeistert. Der zweite Teil hatte es schwerer, da die Erwartungen höher lagen, doch enttäuscht hat er mich keineswegs. Ja und somit wollte ich gerne noch den dritten Teil haben. Man wollte ja doch wissen, wie es weiter geht und Fragen hatte man ja doch sehr viele. Vier Jahre später kam dann auch ein dritter Teil, nur was es keine Fortsetzung, es war wieder einmal ein Prequel.
Meine Erwartungen hielten sich in Grenzen. Ich erwartete nichts, da wir Zuschauer ja schon gesehen haben, was passiert ist. Eigentlich sind wir ja eher gespannt, wie es weiter geht und nicht andersherum.

Doch die Filmindustrie kann nicht anders und präsentierte uns diesen Film.
Tag Eins.

Sterbenskrank und ohne große Lust begleitet Sam ihre Freunde auf einen Trip nach Manhattan. Doch der Ausflug wird zum Albtraum: Außerirdische greifen an und töten alles, was sich bewegt. Die Kreaturen sind blind, aber ihr scharfes Gehör macht sie zu gefährlichen Jägern. Als die Verbindungen zum Festland gekappt werden, bleibt Sam und einem mysteriösen Fremden nur ein Ziel: das letzte Schiff, das sie in Sicherheit bringen könnte.

Man könnte auch dem Film den Titel geben: A Quiet Places: Tag eins – aus der Sicht einer Person.
Denn wir Zuschauer begleiten eine Akteurin, von millionen Bewohnern auf der ganzen Welt.
Samira und ihr Kater (Frodo) waren toll. Der treue Begleiter war was besonderes, zwar weit von der realität entfernt gewesen, doch es war ja auch ein Film.
Damit auch die Stimmung und die Story (überleben) nicht zu langweilig wurde, hat man noch einen Fremden dazugeholt. Zu dritt hatten sie dann eine tolle Zeit gezeigt, die man haben sollte, in solch einer Situation. Alles, ohne einen Ton von sich abzugeben. Respekt. Die drei machten aus einem Horrorfilm einen Dramafilm. Doch nicht diese Soaps, sondern mit Überlebenscharakter und Action.

Der Sound war wieder hervorragend. Der Aufbau von leise zu laut war hier wieder sehr gut in Szene gesetzt. Vielleicht mag ich deswegen diesen Film oder besser gesagt diese Reihe.
Doch trotz der kleinen guten Geschichte, mit vielen kleinen verschiedenen Patzern, kommt dieser nicht an den zweiten und vor allem nicht an den ersten Teil heran. Wie bei geschätzt über 80 % der Filme (aktuell), ganz offensichtlich, reine Geldschneiderei. Denn man schmiss eine Vorgeschichte in eine Reihe rein. Der Zuschauer sah also wieder nichts Neues und sah auch »nur« eine Geschichte, von einer Person, die in eine Katastrophe gekommen ist. Und das nächste Problem ist: Gute Filme wird es erst wieder geben, wenn noch weniger Menschen bereit sind, ihr Geld für mittelmäßige Produktionen auszugeben.
Dumm nur, dass das noch sehr lange dauern wird. Schade.

Wie gesagt, wenn man diesen Film nicht zu ernst nimmt, alle Fehler übersieht und dann noch diesen Film als Erstes sich anschaut, hätte er eigentlich sehr gut funktioniert. Dumm nur, dass es nicht der erste Teil war. UND
Da ich ihn zu Hause jetzt gesehen habe (auf Paramount+) und gut unterhalten wurde, muss ich sagen:
Es gibt weitaus schlechtere Filme. Er gehört nur nicht in die Kategorie, ich muss ihn im Schrank stehen haben.

Bewertung: 3 von 5.
OriginaltitelA Quiet Place: Day One
AlternativtitelA Quiet Place: Tag eins / A Quiet Place Part III
Genre(s)Horror / Science Fiction / Thriller / Drama
HerstellungslandUSA
Erscheinungsjahr2024
FSK16 Jahre
Dauer99 Minuten
RegieMichael Sarnoski
SchauspielerLupita Nyong’o
Joseph Quinn
Djimon Hounsou
Elijah Ungvary

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Criminal Minds – Staffel 16 oder doch was anderes

Moin.
Lange musste ich warten. Habe auch immer wieder auf meine Liste mal einen Kommentar dazu geschrieben und dass ich das warten irgendwie langsam satt war. Doch vor kurzen aktualisierte ich was in der Liste und schrieb, dass man sie nicht mal als DVD bekäme (deutsch), kurz darauf kam eine Werbung auf 13th Street. Ab 11. November, Criminal Minds Evolution. Fernbedienung herausgeholt und auch gleich programmiert.
Endlich ging es weiter und das habe ich gesehen.

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Veröffentlicht in Apartment 7A

Apartment 7a

Eine Vorgeschichte zu einem Film, an den sich kaum noch einer richtig erinnern kann. „Rosemaries Baby“
Dieser kam 1968 heraus, schrieb Geschichte und Roman Polański wurde ein Name. Dennoch muss ich gestehen, weiß ich nicht mehr genau, wie dieser war, wollte aber nicht vorher mir das Original anschauen, der fast 2,5 Std. Laufzeit hat.
Ich streamte mir gleich den neuen auf Paramount und das ist dabei herausgekommen. ….

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